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Reise Nr. 23 von 50 geplanten Fantasiereisen

Zeitreise DDR 1975–1990

16 Tage zwischen Trabant, Konsum und einer Abreise, die erst noch genehmigt werden muss

15 Nächte / 16 TageVollversorgung nach Planerfüllung100 % real existierende Nostalgie
DAS ANGEBOT

Willkommen im Unmöglichen.

Erleben Sie eine Epoche, in der der Trabant König war, die Soljanka Königin und manche Konsumware eher eine Information als ein spontaner Einkauf. Ihre 16-tägige Rundreise beginnt mit dem fiktiven Interflug-Anflug auf Berlin-Schönefeld, führt über Plattenbau Premium Plus, Konsum-Warteschlange und VEB-Besichtigung bis zum Höhepunkt jeder gelungenen Pauschalreise: dem Ausreiseantrag. Übernachtet wird im VEB Wohnkombinat „Optimismus“, gefahren im Trabant 601 und gegessen wird, was laut Plan vorgesehen und tatsächlich vorhanden ist. Die Reise ist Satire; die historischen Fakten darunter sind echt recherchiert.

Wichtig: Dieses Reiseangebot ist vollständig fiktiv und nicht buchbar. Bitte versuchen Sie keines der beschriebenen Szenarien nachzustellen.

Reise-Highlights

  • 15 Nächte Plattenbau Premium Plus
  • Interflug-Anreise und Trabant-Transfer nach Plan
  • Konsum, VEB und FDJ als organisierte Spontaneität
  • Ausreise am letzten Tag – sofern genehmigt
INKLUSIVLEISTUNGEN

Das wäre alles dabei.

100 % hypothetisch

Hin- und Rückflug mit Interflug – im fiktiven Tarif selbstverständlich nach Fünfjahresplan

15 Nächte Plattenbau Premium Plus im VEB Wohnkombinat „Optimismus“

Vollversorgung nach Planerfüllung mit Jägerschnitzel, Soljanka und Versorgungslage

Transfer im Trabant 601 Komfort Edition – Duftnote Zweitakt inklusive

Original Konsum-Expedition mit Warteschlange und Bückware-Surprise

Besichtigung eines VEB inklusive eines Knopfes, der zuverlässig nichts bewirkt

Stasi-Beobachtung Deluxe – Sie sehen niemanden, aber jemand sieht Sie

FDJ-Abend mit freiwilliger Teilnahme und erwarteter Anwesenheit

Ausreiseantrag-Erlebnistage mit Formularen, Rückfragen und ungewissem Ausgang

REISEVERLAUF

So würden die Tage aussehen.

Tag 1–2

Interflug-Anreise & Willkommen

Fiktiver Anflug auf Berlin-Schönefeld mit Interflug, Passkontrolle, Gepäckprüfung und Transfer ins Interhotel. Zimmer mit Blick auf ein anderes Zimmer.

Tag 3–5

Berlin, Hauptstadt der DDR

Palast der Republik, Stadtbesichtigung, Blick auf Grenzanlagen und optionales Gespräch mit einem Reiseleiter, der erstaunlich gut über Sie informiert ist.

Tag 6–8

Ferienheim des Kombinats

Frühsport, organisierte Freizeit, Brigadetagebuch und abends Fahnenappell. Sauna nach Planerfüllung.

Tag 9–11

Konsum-Expedition & VEB

Originalgetreue Warteschlangen-Simulation, Einkauf nach Versorgungslage und Werksbesichtigung. Als Ehrengast dürfen Sie einen Knopf drücken, der nichts bewirkt.

Tag 12–14

Kultur, FDJ & Ausreiseantrag

Freiwilliger Pflichtabend, Fernseherlebnis und anschließend Formulare, Rückfragen, weiteres Warten und ein ungewisser Ausgang.

Tag 15–16

Abreise – vielleicht

Rücktransfer nach Berlin-Schönefeld und Interflug-Heimflug – sofern genehmigt. Bei Nichtgenehmigung verlängert sich die Reise automatisch um unbestimmte Zeit.

ECHTE FAKTEN HINTER DEM UNSINN

Echte Fakten hinter der unmöglichen Reise

Die Reise ist erfunden. Diese Fakten sind echt.

1Historischer / geografischer KernfaktDDR 1949–1990 41 Jahre

Die Deutsche Demokratische Republik wurde 1949 gegründet und endete mit der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990.

2Typisches Merkmal des ReisezielsMangelwirtschaft & Auto Ø ca. 15 Jahre Wartezeit

Das Haus der Geschichte nennt für einen Trabant oder Wartburg eine durchschnittliche Wartezeit von etwa 15 Jahren.

3Der Fakt hinter einem konkreten Reise-GagInterflug & Tupolew Tu-134 Strahlflugzeug-Ära ab 1968

Das DDR Museum beschreibt den Beginn der Interflug-Strahlflugzeugära 1968 mit Maschinen des Typs Tupolew Tu-134.

4Überraschender echter FaktWestfernsehen in weiten Teilen empfangbar

Bundesdeutsche Programme erreichten große Teile der DDR; ab 1971 wurde der Empfang westlicher Fernsehprogramme nicht mehr verfolgt.

Die Reise bleibt unmöglich. Die Fakten dahinter sind echt.

FRAGEN ZU DIESER REISE

FAQ zu Zeitreise DDR 1975–1990

Kann ich diese DDR-Zeitreise wirklich buchen?

Nein. Die Reise ist Satire. Die DDR existiert seit dem 3. Oktober 1990 nicht mehr und unsere Zeitmaschine befindet sich weiterhin in der Beschaffungsphase.

Ist der Trabant im Reisepreis enthalten?

Im fiktiven Reiseprospekt ja. Die historische Wartezeit auf einen Trabant war allerdings so lang, dass das Haus der Geschichte im Durchschnitt etwa 15 Jahre nennt.

Bekomme ich auf der Reise wirklich Bananen?

Wir haben Ihre Anfrage aufgenommen. Der Bananen-Spruch ist Satire; echte Versorgungsengpässe und Mangelwirtschaft gehörten jedoch zum DDR-Alltag.

Kann ich auf der DDR-Zeitreise Westfernsehen schauen?

Historisch konnten bundesdeutsche Programme in weiten Teilen der DDR empfangen werden. Für unser fiktives Hotelerlebnis darf der Röhrenfernseher trotzdem gelegentlich beleidigt auf Schnee schalten.

Muss ich am FDJ-Abend teilnehmen?

Nein. Ihre freiwillige Teilnahme wurde bereits eingetragen.

Ist meine Abreise garantiert?

Intermedia Reisen garantiert grundsätzlich nichts, was eine Zeitmaschine, eine Grenzübergangsstelle oder einen Trabant betrifft. Im fiktiven Programm erfolgt die Rückreise am letzten Tag – sofern genehmigt.

Ist das Angebot politisch gemeint?

Nein. Es ist eine satirische Zeitreise, die historische Alltagsthemen überspitzt. Diktatur, Grenzregime, politische Repression und staatliche Überwachung waren für die tatsächlich Betroffenen keine Reiseunterhaltung.

Kann ich meinen Flug bei der Interflug individuell umbuchen?

Eine individuelle Umbuchung widerspricht in unserem fiktiven Tarif den Beschlüssen des aktuellen Fünfjahresplanes. Ihr Abflugtermin steht kollektiv fest. Sollte Ihnen der Termin nicht zusagen, reichen Sie bitte einen schriftlichen Antrag beim Ministerium für Verkehrswesen ein – Bearbeitungszeit laut Satireprospekt etwa 12 bis 14 Monate.

Welche Freigepäckgrenzen gelten für die Reise?

In unserem fiktiven Interflug-Tarif sind 20 kg Reisegepäck pro Person vorgesehen, vorzugsweise im Dederon-Beutel oder klassischen Koffer. Westliche Printmedien, Kataloge und Unterhaltungselektronik lassen Sie im Satireprospekt vorsichtshalber zu Hause – eine historische Gepäckregel soll diese Pointe ausdrücklich nicht behaupten.

Gibt es an Bord der Interflug-Maschine ein Unterhaltungsprogramm?

Selbstverständlich – jedenfalls in unserem erfundenen Angebot. Während des Fluges in der Tupolew Tu-134 wird über das Bordmikrofon die aktuelle Ausgabe des „Neuen Deutschland“ verlesen; sozialistische Arbeiterlieder sorgen für kollektive Einstimmung. Historisch belegt ist hier nur: Interflug setzte die Tu-134 tatsächlich ein.

Was passiert, wenn mein Interflug-Flug aufgrund von Planabweichungen Verspätung hat?

Eine Verspätung ist im Satireprospekt sozialistisch ausgeschlossen, weil alle Flüge laut Vorgabe zu 150 Prozent pünktlich starten. Sollte das Flugzeug dennoch unbewegt auf dem Rollfeld verharren, handelt es sich selbstverständlich um eine planmäßige Solidaritäts-Pause zur Einsparung von Treibstoffkontingenten.

ZUM MITNEHMEN

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Das Reiseangebot bleibt vollständig als HTML auf der Seite lesbar. Das Poster ist nur das nostalgische Extra für alle, die den unmöglichen Urlaub an die Wand hängen möchten.

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Satirisches Reiseposter zur Zeitreise DDR 1975 bis 1990 von Intermedia Reisen
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